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Arctic Air Klimagerät/ Verdunstungskühler – Bewertung, Erfahrungen und Testergebnisse

39,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 2. Juni 2020 18:59
Abmessungen26 x 20 x 20cm
Gewicht0,998Kg
Leistungca. 10Watt

In unserem Ratgeber möchten wir Ihnen das Arctic Air Klimagerät mit seinen Stärken und Schwachpunkten vorstellen. Die Mini-Klimaanlage aus dem Hause Mediashop.tv ist seit Anfang 2018 auf dem Markt und ist zum Schnäppchenpreis erhältlich. Der Arctic Air Luftkühler war lange Zeit der Bestseller auf Amazon und einige Zeit lang war die Nachfrage des Verdunstungsgeräts höher als die Auflage der Produktion. Not macht erfinderisch und somit wurde das Antarctic Air Tisch Klimagerät entwickelt.

Vorteile:

  • Alternative zum Ventilator
  • punktuelle Kühlung
  • kompakte Bauweise
  • preiswert
  • geringer Stromverbrauch
  • intuitive Bedienung
  • acht Stunden Laufzeit mit einer Tankfüllung.

Nachteile:

  • keine klassische Kühlung der Raumtemperatur
  • hohe Geräuschemission auf höherer Stufe
  • minderwertiges Kunststoffgehäuse
  • waagrechte Positionierung erforderlich, da sonst Wasser austritt.

Das Arctic Air Klimagerät im Test:

Das Wichtigste zu Mini-Klimaanlagen in Kürze:

  • Eine Mini-Klimaanlage erreicht nicht die Leistung einer richtigen Klimaanlage. Vielmehr handelt es sich um einen besseren Ventilator, der jedoch keinen Raum, sondern nur einen speziellen Bereich kühlen kann.
  • Klimaanlagen im Kleinformat benötigen Wasser, da sie die Luft mit Verdunstungskanälen kühlen.
  • Hervorzuheben ist, dass sich die kompakten Modelle hervorragend für den Transport eignen.

Vorsicht vor Plagiaten!

Der einstige Bestseller wurde von zahlreichen Herstellern kopiert. Wenn Sie sich für den Arctic Air Luftkühler interessieren, sollten Sie vor dem Kauf einige Kriterien beachten, um den Erwerb einer Nachahmung zu verhindern.

Nachahmungen unterscheiden sich einerseits in puncto Qualität, andererseits in Bezug auf den Preis und den Lieferumfang. Imitate sind meist minderwertiger, nicht immer ist ein Netzteil inkludiert und der Preis ist günstiger.

Der Großteil der Fake-Luftkühler stammt aus China, der Hersteller ist nicht Mediamarkt.tv und auch die Typenbezeichnung weist Unterschiede auf. Nachahmer werden unter den Bezeichnungen mobile Klimageräte, Mini-Luftkühler, Air Cooler, Verdunstungs-Klimagerät und Raumluftkühler offeriert. Weitere Bezeichnungen, die nicht auf das Original hindeuten, sind Ventilator, Mini-Klimaanlage ohne Abluftschlauch, tragbarer Tischventilator, Luftbefeuchter, Luftreiniger und Raumentfeuchter.

Zwar ist die Bauweise dieser Plagiate die gleiche, jedoch werden diese meist von den Herstellern cunixa, Nifogo, GESUNDHOME und Suzada in chinesischen Fabriken hergestellt.

Wie funktioniert der Arctic Air Luftkühler?

Der Arctic Air wartet mit drei unterschiedlichen Stufen der Kühlung auf und verbraucht etwa zehn Watt.

Wenn Sie die höchste Stufe einstellen, dreht sich der integrierte Lüfter schneller als in den beiden niederen Stufen und gibt mehr Luft an die Umgebung ab. Im Inneren des Kunststoffgehäuses ist ein PC-Lüfter integriert, welcher den Wind erzeugt.

Zudem befindet sich im Arctic Air eine Kartusche, welche sich mit Wasser vollsaugt.

Am Boden des Luftkühlers ist ein Wassertank fixiert, der befüllt werden muss. Für bestmögliche Ergebnisse sollte das Wasser sehr kalt sein.

Das Wasser gelangt vom Wasserbecken in einen Luftfilter, der mit Lamellen versehen ist. Die Lamellen saugen das Wasser auf und sich nach rund einer Minute mit Wasser getränkt. Im Luftstrom verdunstet das Wasser und die entstehende Verdunstungskälte führt zur Kühlung. Da sich der Kühler vor dem Ventilator befindet, muss der Luftstrom den Kühler passieren und wird anschließend gekühlt.

Worauf gilt es in puncto Filter zu achten?

Der Hersteller hat einen Filter verbaut, der laut Bedienungsanleitung nach jeweils sechs Monaten ausgewechselt werden soll.

Ersatzfilter sind entweder auf Amazon oder auf Mediashop.tv erhältlich.

Wie kann ich dem Austritt von Wasser vorbeugen?

Um zu verhindern, dass Wasser austritt, darf der Arctic Air keinen starken Erschütterungen ausgesetzt werden und das Gerät muss waagerecht positioniert werden.

Wenn Sie den Arctic Air bewegen, müssen Sie das Gerät vorsichtig hochheben, damit kein Wasser heraustropft.

Wie erfolgt der Anschluss und worauf muss geachtet werden?

Der Anschluss erfolgt entweder über das mitgelieferte USB-Kabel und einen PC oder den im Lieferpreis enthaltenen Stecker.

Einen Wermutstropfen stellt das mitgelieferte Netzteil mit seinen zehn Watt dar. Da zehn Watt die Maximalleistung für USB-Anschlüsse am PC darstellen, können bei dauerhaftem Betrieb Schäden am Computer entstehen.

Testergebnisse und Bewertung von China-gadgets:

Das Testportal China-Gadgets.de hat ebenfalls den Arctic Air Verdunstungskühler getestet. Zusätzlich wurde dieser mit dem Antarctic-Air Klimagerät verglichen. Die Testergebnisse können Sie in folgendem Video sehen:

Wie hoch sind die Stromkosten?

Der geringe Leistungsverbrauch von zehn Watt wirkt sich positiv auf die Stromkosten aus. Der Stromverbrauch ist mit nur 0,08 kWh pro Tag äußerst gering. Bei einer Betriebsdauer von acht Stunden fallen täglich nur 0,022 Euro an Stromkosten an.

Arctic Air im Vergleich zu einem Ventilator:

Da dieses Gerät auf dem Prinzip von Wind und Verdunstungskälte basiert, ist die Kühlung im Vergleich zu einem Ventilator besser. Wenn du beispielsweise aus der Dusche steigst, frierst du aufgrund der noch nassen Haut leichter.

Arctic Air im Vergleich zu einer klassischen Klimaanlage:

Dieses Fabrikat ist nicht in der Lage, einen gesamten Raum zu kühlen und auch die Raumtemperatur wird nicht reduziert.

Mit diesem Gerät können Sie nur eine punktuelle Kühlung hervorrufen. Sobald Sie den Windkanal verlassen, ist von der Kühlung nichts mehr zu fühlen.

Die Befeuchtungsleistung ist mit bis zu vier Litern täglich sehr gut. Jedoch sollen Sie bedenken, dass sich die Luftfeuchtigkeit in einem heißen Raum drastisch erhöht und die schwüle Luft zum Schwitzen führt.

Wie wird der Arctic Air bedient?

Der Luftkühler ist nicht mit einem Bedienelement, sondern mit drei einzelnen Knöpfen ausgestattet. Diese sind im eingeschalteten Zustand blau beleuchtet.

Neben dem mittig angebrachten großen, runden Ein- und Ausschalter können Sie auch die Intensität des Gebläses und die Beleuchtung per Schalter bedienen.

In puncto Beleuchtung können sie acht Einstellungen treffen und eine Wohlfühlatmosphäre schaffen.

Die Installierung ist nicht kompliziert, da nur wenige Schritte notwendig sind, um den Arctic Air einsatzfähig zu machen.

Wie hoch ist die Geräuschbelastung?

Die Geräuschemission ist in der ersten Stufe mit etwa 55 dB so leise wie beispielsweise Regen.

Wenn Sie sich für zweite Stufe entscheiden, ist die Geräuschbelastung mit 65 dB mäßig und entspricht dem Lärm in einer Kantine.

In der dritten Stufe ist die Lautstärke mit rund 70 dB ebenso deutlich zu hören wie zum Beispiel ein Föhn oder Fernseher.

Für welche Einsatzgebiete ist der Arctic Air ideal?

Mit dem kompakten Luftkühler können Sie nicht nur Schlafräume, sondern auch Kinderzimmer und Büros kühlen. Besonders praktisch ist, dass der Arctic Air Sie auch auf Reisen begleiten kann und für die Inbetriebnahme keine Steckdose erforderlich ist.

Da die Luftfeuchtigkeit erhöht wird, ist der Arctic Air ideal für Räume mit geringer Luftfeuchtigkeit. Sie sollten jedoch bedenken, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Schwitzen führen kann, sobald Sie den Windkanal verlassen.

Was ist im Lieferumfang inbegriffen?

Der Arctic Air Luftkühler wird zusammen mit einem Filter, einem USB-Kabel und einem Stromadapter geliefert. Die inkludierte Bedienungsanleitung ist auf Englisch verfasst, jedoch ist dies nicht so schlimm, da die Bedienung selbsterklärend ist.

Welche Mankos sind bekannt?

Da es nicht möglich ist, den Wassertank zu entnehmen, ist das Befüllen mit Wasser eher mühsam.

Ein weiterer Wermutstropfen ist das geschlossene Gehäuse. Somit ist es nicht möglich, den Filter oder das Wasserbecken gründlich zu reinigen.

Nachteilhaft ist auch der fix verbaute Kühler, den Sie weder entnehmen noch wechseln können.

Ein Manko ist, dass dieser Luftkühler mit keinem Filter für groben Staub ausgestattet ist. Grober Staub dringt ungehindert in das Gehäuse ein und setzt sich am feuchten Filter fest. Somit besteht das Risiko der Schimmelbildung. Aus diesem Grund empfiehlt der Hersteller, den Filter nach sechs Monaten auszutauschen.

Aufgrund der fixen Verbauung dieser Komponenten ist die Lebensdauer deutlich beschränkt, da bis auf den Filter keine Teile ausgewechselt werden können.

Die Anzahl der Kühllamellen ist verhältnismäßig gering.

Wie ist der Arctic Air verarbeitet?

Auf den ersten Blick ist der Luftkühler solide und sauber verarbeitet, allerdings bemerkt man beim Bedienen, dass die Knöpfe etwas wackelig sind.

Die für den Micro-USB Port gefrästen Aussparungen passen haargenau in das Gehäuse.

Die integrierte LED Beleuchtung kann lediglich in Blau leuchten, jedoch handelt es sich um eine nette Spielerei.

Der Tank wird von den drei LEDs gleichmäßig ausgeleuchtet.

Wie groß ist der Arctic Air:

Der Luftkühler ist ein Würfel mit 17 cm Länge, Breite und Höhe.

Wodurch unterscheidet sich der Arctic Air vom Nachfolger Antarctic Air?

Das Nachfolgemodell ist ein wenig kleiner. Der Antarctic Air ist 14 cm lang und breit, während die Höhe 14,5 cm beträgt.

Während der Wassertank des Arctic Air Luftkühlers 750 ml fassen kann, liegt das Fassungsvermögen des Antarctic Air Modells bei lediglich 375 ml.

Im Gegensatz zum Arctic Air wartet der Antarctic Air mit einem Sleep-Timer auf. Zudem ist das Nachfolgemodell mit blauen LEDs ausgestattet. Diese informieren über die aktuelle Lüfterstufe.

Die restlichen Funktionen weisen keine Unterschiede auf.

Das Nachfolgemodell ist nicht so gut verarbeitet. Die Aussparung für den Micro-USB-Port ist zu groß und zu weit oben. Der Schwimmer wird nur von einem Styropor-Stück in Position gehalten. Die LED Beleuchtung des Antarctic Air hält nicht, was der Hersteller verspricht, sondern leuchtet den Tank nur unzureichend aus.

In puncto Kühlleistung wurden beide Geräte getestet. Das Nachfolgemodell konnte die Raumtemperatur um zwei bis drei Grad kühlen, während der Arctic Air die Zimmertemperatur nicht reduzieren konnte.

Arctic Air Test, Bewertung, Erfahrungen – das Fazit:

Der kompakte Arctic Air bietet sich nicht nur für die Kühlung eines Bereiches im Eigenheim, sondern auch auf Reisen an.

Wenn Sie nur eine punktuelle Kühlung in einem speziellen Bereich suchen, ist der Arctic Air Luftkühler empfehlenswert. Sollten Sie jedoch eine Abkühlung ganzer Räumlichkeiten oder Ihres Zeltes wünschen, ist dieses Modell ungeeignet, da die Verdunstungskälte zu gering ist. Die ausgeblasene Luft ist aufgrund der Verdunstungskälte kühler als jene von einem Ventilator und somit ist der Arctic Air einem Ventilator vorzuziehen.

Beachten Sie, dass zahlreiche Plagiate am Markt sind und dass das Original nur von Mediashop und Amazon unter der Bezeichnung Arctic Air Luftkühler verkauft wird!

Alternativen:

Eine Alternative stellt ein Aircooler dar. Dieser Luftkühler weist einen stärkeren Kühlungseffekt auf und wartet mit einer besseren Ausstattung als der Arctic Air auf.

Ein weiteres empfehlenswertes Gerät ist der Skyscraper Ice 4-in-1 aus dem Hause Klarstein.

Sie können auch zu einem Sprühnebel-Ventilator greifen, da diese Fabrikate eine bessere Kühlung aufweisen als herkömmliche Ventilatoren.

Kommentare

Claudia S. 15. April 2020 um 12:47

Man muss sehr nah an dem Arctic Air Klimagerät dran sein, um eine brauchbare Luftkühlung zu bekommen.


Harald 15. April 2020 um 12:51

Das Arctic Air Klimagerät ist garnicht nicht mal so schlecht. Es steht in unserem Schlafzimmer und arbeitet praktisch den ganzen Tag in der Hitze. Nachts ist das Zimmer schön kühl, und wir wohnen in einer neuen Wohnung. Aber der Hersteller sollten auch auf Lärm und Wasserverbrauch achten!


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